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Infrastruktur / Betrieb

KI-Sicherheit für den Mittelstand

KI kommt in euren Betrieb – ob ihr sie einführt oder nicht.
Wir sorgen dafür, dass sie dort nur sieht und tut, was sie soll.

Die Ausgangslage

Schneller als
jede Richtlinie

Die Lage ändert sich gerade im Monatsrhythmus. KI-Assistenten bekommen Zugriff auf Postfach, Dateien und Fachsoftware, Agenten handeln selbstständig. Und Angreifer nutzen dieselben Werkzeuge: Phishing-Mails ohne einen einzigen Fehler, Anrufe mit der geklonten Stimme der Chefin, versteckte Befehle in Dokumenten, die eine KI für bare Münze nimmt.

Gleichzeitig sind die Berechtigungen in den meisten Betrieben über Jahre gewachsen: ein Ordner hier für alle freigegeben, ein Team dort nie aufgeräumt. Solange nur Menschen suchen, fällt das kaum auf. Eine KI findet in Sekunden, was jahrelang niemand bemerkt hat – auch die Gehaltsliste im falschen Ordner.

Shadow AI: Ohne freigegebenes Werkzeug suchen sich Daten ihren eigenen Weg.

In Zahlen

Schatten-KI ist
längst Alltag

KI kommt in die Betriebe, ob mit Freigabe oder ohne. In kleinen Unternehmen unter 50 Beschäftigten nutzt sogar jede dritte Person, die KI im Job einsetzt, Tools am Arbeitgeber vorbei. Gleichzeitig rüsten die Angreifer auf.

42 % der Unternehmen rechnen damit, dass Beschäftigte private KI-Tools nutzen
23 % der Unternehmen haben Regeln für den KI-Einsatz
29 % der KI-Nutzenden arbeiten mit Tools, die der Arbeitgeber nicht bereitstellt
82 % der Unternehmen gehen davon aus, dass Angreifer häufiger KI einsetzen

Quellen: Bitkom Research, Oktober 2025 (604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten); IW-Kurzbericht 63/2026 (rund 5.000 Beschäftigte, davon 2.793 KI-Nutzende); Bitkom Wirtschaftsschutz, August 2026 (1.003 Unternehmen ab 10 Beschäftigten).

Haltung

Sicherheit ohne Vollbremsung

Die naheliegende Reaktion auf so viel Tempo ist ein Verbot. Nur verschwindet KI dadurch nicht aus dem Betrieb, sie wandert in private Accounts und auf private Handys, außer Sichtweite. Fachleute nennen das Shadow AI.

Wir gehen andersherum vor: KI bewusst einführen, klare Regeln setzen, technisch absichern – und regelmäßig selbst angreifen, um zu sehen, ob das hält. Wer die Werkzeuge der Angreifer kennt, kann sich auch dagegen wappnen.

Nicht verbieten, sondern
absichern und testen.

Unser Ansatz

Drei Schichten Schutz

01 – Überblick

Sichtbar machen, was schon läuft

Welche KI-Tools nutzt euer Team, mit welchen Daten, auf welchen Geräten? Wir erheben das ohne Vorwürfe und machen daraus eine klare Liste: was bleibt, was ersetzt wird, was gesperrt wird. Daraus entsteht eine KI-Richtlinie, die auf eine Seite passt.

Typische Kandidaten der Bestandsaufnahme

  • Gratis-KI-Accounts mit der Firmenadresse
  • Ordner, die für alle freigegeben sind
  • Gastzugänge, die nie entfernt wurden
  • Browser-Erweiterungen mit Lesezugriff
  • Apps und Agenten mit Admin-Rechten

02 – Härten

Rechte aufräumen, bevor die KI sucht

Bevor Copilot oder ein Agent Zugriff bekommt, prüfen wir Freigaben in SharePoint, Teams und OneDrive, kennzeichnen sensible Dokumente und richten Schutzregeln ein. Agenten bekommen nur die Befugnisse, die sie für ihre Aufgabe brauchen: lesen, vorschlagen oder handeln – sauber getrennt und protokolliert.

Jeder Agent bekommt genau die Schlüssel, die er für seine Aufgabe braucht.

03 – Angreifen

Red-Teaming: angreifen, bevor es andere tun

Ein Schutzkonzept ist nur so gut wie sein letzter Test. Deshalb versuchen wir regelmäßig, eure KI-Lösungen auszutricksen: mit präparierten Mails und Dokumenten voller versteckter Anweisungen, mit Fragen nach Daten, die tabu sein sollten, mit Agenten, die mehr tun wollen, als sie dürfen. Was dabei auffällt, schließen wir – und testen erneut.

Prompt-Injection: Was ein versteckter Befehl anrichten will – und warum er an klaren Befugnissen scheitert.

Modelle im Vergleich

Nicht jede KI lässt sich
gleich leicht austricksen

Wie anfällig ein Modell für Prompt Injection ist, testet die Sicherheitsfirma Gray Swan: Versteckte Befehle in Dokumenten, Webseiten oder Mails sollen das Modell zu etwas bringen, das es nicht tun soll. Gemessen wird, wie oft das bei 15 Versuchen gelingt. Die Spanne reicht von null bis über 50 Prozent.

Die Modellwahl ist also auch eine Sicherheitsentscheidung, und genau deshalb ist Schatten-KI mit beliebigen Gratis-Tools ein Risiko. Zugleich gilt: Auch ein Prozent ist nicht null. Rechte, Freigaben und regelmäßiges Red-Teaming bleiben Pflicht, egal welches Modell ihr einsetzt.

Prompt Injection: Erfolgsquote von Angriffen bei 15 Versuchen, Stand Oktober 2026.

Quelle: Gray Swan Indirect Prompt Injection Benchmark, Werte veröffentlicht von Google, Vorstellung Gemini 4 Carbon (Oktober 2026); Übersicht bei BenchLM. Herstellerangaben, nicht unabhängig überprüft.

Was wir konkret machen

KI-Richtlinie und Freigaben

Welche Tools sind erlaubt, welche Daten dürfen hinein, wer entscheidet über neue Anwendungen? Wir erarbeiten die Regeln mit euch und setzen sie technisch um – mit Unternehmenskonten statt privater Gratis-Accounts.

Copilot-Readiness

Berechtigungen prüfen, sensible Inhalte kennzeichnen, Schutzregeln für Microsoft 365 einrichten. Damit Copilot euer Team unterstützt, ohne Dinge zu zeigen, die nicht für alle bestimmt sind.

Red-Teaming und Awareness

Angriffstests für eure KI-Lösungen und Agenten, dazu Trainings zu KI-gestützten Angriffen: täuschend echte Mails, gefälschte Stimmen, manipulierte Dokumente. Damit der Ernstfall nicht der erste Test ist.

So gehen wir vor

KI-Sicherheit lässt sich planen.

Erst wissen, was läuft, dann absichern, dann testen. Und in festen Abständen wieder von vorn, denn die Technik bleibt nicht stehen.

01 Bestandsaufnahme

Den Schatten ausleuchten

Wir sprechen mit eurem Team, prüfen Konten, Geräte und Berechtigungen und listen auf, welche KI-Dienste wo genutzt werden – offiziell und inoffiziell.

Den Schatten ausleuchten

Wir sprechen mit eurem Team, prüfen Konten, Geräte und Berechtigungen und listen auf, welche KI-Dienste wo genutzt werden – offiziell und inoffiziell.

Verständlich statt Aktenordner

Eine Seite, die jeder versteht: freigegebene Tools, welche Daten wohin dürfen, wen man im Zweifel fragt. Dazu die passenden Einstellungen in Microsoft 365 und auf den Geräten.

Aufräumen, bevor die KI sucht

Zu weit gefasste Freigaben schließen, sensible Inhalte kennzeichnen, Agenten mit minimalen Befugnissen ausstatten, Protokollierung einschalten.

Regelmäßig nachprüfen

Neue Modelle, neue Funktionen, neue Tricks: Deshalb ist der Test kein einmaliger Termin. Wir wiederholen ihn in festen Abständen und nach jeder größeren Änderung.

Erst testen, dann vertrauen.

Der Unterschied

Was sich im Betrieb ändert

Ob KI sicher läuft, merkt man daran, dass bei der nächsten Schlagzeile niemand nervös wird.

Vorher

  • KI-Tools im Einsatz, von denen keiner weiß
  • Firmendaten in privaten Gratis-Accounts
  • Freigaben, die über Jahre gewachsen sind
  • Agenten mit Generalschlüssel
  • Unruhe bei jeder neuen Warnung

Nachher

  • Ein Überblick, welche KI wo arbeitet
  • Freigegebene Tools mit Unternehmenskonten
  • Rechte, die zur Rolle passen
  • Agenten mit genau den Befugnissen, die sie brauchen
  • Getestete Schutzmaßnahmen statt Bauchgefühl

Sicher heißt nicht langsam, sondern vorbereitet.

KI bei validdata

Absichern. Verbinden. Befähigen.

KI ist bei uns kein Einzelprodukt, sondern zieht sich durch alle drei Fachbereiche: Ein Betrieb, der sicher bleibt. Systeme, die über offene Schnittstellen zusammenspielen. Und Menschen, die souverän damit arbeiten. Hier seid ihr gerade bei: KI-Sicherheit, der Grundlage für alles andere.

KI zieht sich durch alle drei Fachbereiche.

Häufige Fragen

Fragen, die fast immer kommen.

Was ist Shadow AI?

So nennt man KI-Tools, die Mitarbeitende ohne Wissen oder Freigabe des Unternehmens nutzen, oft mit privaten Konten. Das Problem ist selten die Absicht, sondern dass Firmendaten dabei unkontrolliert in fremde Dienste gelangen. Die Lösung ist meist kein Verbot, sondern ein gutes freigegebenes Werkzeug plus klare Regeln.

Was ist Prompt-Injection?

Ein Angriff, bei dem versteckte Anweisungen in Texten stecken, die eine KI verarbeitet – etwa in einer E-Mail, einem PDF oder auf einer Webseite. Liest ein KI-Assistent das Dokument, kann er die Anweisung für einen Auftrag halten. Deshalb bekommen Agenten bei uns nur eng gefasste Rechte, und wir testen gezielt auf solche Tricks.

Was bedeutet Red-Teaming bei KI?

Red-Teaming heißt, ein System aus Sicht eines Angreifers zu prüfen. Bei KI versuchen wir, Assistenten und Agenten zu Dingen zu bringen, die sie nicht tun sollen: vertrauliche Daten herausgeben, Regeln umgehen, unerlaubte Aktionen auslösen. Was wir finden, wird behoben, bevor es jemand anderes findet.

Ist Microsoft Copilot sicher?

Copilot arbeitet innerhalb eures Microsoft-365-Tenants und hält sich an die bestehenden Berechtigungen. Genau da liegt der Punkt: Er zeigt alles, was eine Person sehen darf. Sind die Rechte sauber, ist Copilot gut beherrschbar. Deshalb steht bei uns vor jeder Einführung eine Rechteprüfung.

Reicht nicht einfach ein Verbot?

Ein Verbot verlagert die Nutzung meist nur ins Private. Sinnvoller ist ein freigegebenes Werkzeug, das gut funktioniert, dazu klare Regeln und Schulung. Für sehr sensible Bereiche kann ein Verbot trotzdem richtig sein – das entscheiden wir mit euch, nicht pauschal.

Wie unterscheidet sich das von eurer IT-Sicherheit?

KI-Sicherheit baut darauf auf. Firewall, Backup, Zwei-Faktor-Anmeldung und Awareness bleiben die Grundlage. Dazu kommen die Fragen, die mit KI neu entstehen: Welche Daten sieht ein Assistent, was darf ein Agent, und wie hält beides einem gezielten Angriff stand?

Passend dazu

KI-Sicherheit steht nicht für sich allein

Sie baut auf einer sauberen Infrastruktur auf und greift in alles, was KI im Betrieb tut:

Oliver
Frank
Andreas

Oliver, Frank und Andreas

Eure Ansprechpartner

Wie sicher ist eure KI?

Die Antwort gibt’s beim KI-Sicherheits-Check.

Wir schauen, welche KI bei euch schon im Einsatz ist, wo Rechte zu weit gefasst sind und was ihr zuerst angehen solltet.

KI-Sicherheits-Check anfragen
oder direkt anrufen: +49 (0) 2852 96529-45

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