Infrastruktur / Betrieb
KI-Sicherheit für den Mittelstand
KI kommt in euren Betrieb – ob ihr sie einführt oder nicht.
Wir sorgen dafür, dass sie dort nur sieht und tut, was sie soll.
Die Ausgangslage
Schneller als
jede Richtlinie
Die Lage ändert sich gerade im Monatsrhythmus. KI-Assistenten bekommen Zugriff auf Postfach, Dateien und Fachsoftware, Agenten handeln selbstständig. Und Angreifer nutzen dieselben Werkzeuge: Phishing-Mails ohne einen einzigen Fehler, Anrufe mit der geklonten Stimme der Chefin, versteckte Befehle in Dokumenten, die eine KI für bare Münze nimmt.
Gleichzeitig sind die Berechtigungen in den meisten Betrieben über Jahre gewachsen: ein Ordner hier für alle freigegeben, ein Team dort nie aufgeräumt. Solange nur Menschen suchen, fällt das kaum auf. Eine KI findet in Sekunden, was jahrelang niemand bemerkt hat – auch die Gehaltsliste im falschen Ordner.
In Zahlen
Schatten-KI ist
längst Alltag
KI kommt in die Betriebe, ob mit Freigabe oder ohne. In kleinen Unternehmen unter 50 Beschäftigten nutzt sogar jede dritte Person, die KI im Job einsetzt, Tools am Arbeitgeber vorbei. Gleichzeitig rüsten die Angreifer auf.
Quellen: Bitkom Research, Oktober 2025 (604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten); IW-Kurzbericht 63/2026 (rund 5.000 Beschäftigte, davon 2.793 KI-Nutzende); Bitkom Wirtschaftsschutz, August 2026 (1.003 Unternehmen ab 10 Beschäftigten).
Unser Ansatz
Drei Schichten Schutz
Typische Kandidaten der Bestandsaufnahme
- Gratis-KI-Accounts mit der Firmenadresse
- Ordner, die für alle freigegeben sind
- Gastzugänge, die nie entfernt wurden
- Browser-Erweiterungen mit Lesezugriff
- Apps und Agenten mit Admin-Rechten
Modelle im Vergleich
Nicht jede KI lässt sich
gleich leicht austricksen
Wie anfällig ein Modell für Prompt Injection ist, testet die Sicherheitsfirma Gray Swan: Versteckte Befehle in Dokumenten, Webseiten oder Mails sollen das Modell zu etwas bringen, das es nicht tun soll. Gemessen wird, wie oft das bei 15 Versuchen gelingt. Die Spanne reicht von null bis über 50 Prozent.
Die Modellwahl ist also auch eine Sicherheitsentscheidung, und genau deshalb ist Schatten-KI mit beliebigen Gratis-Tools ein Risiko. Zugleich gilt: Auch ein Prozent ist nicht null. Rechte, Freigaben und regelmäßiges Red-Teaming bleiben Pflicht, egal welches Modell ihr einsetzt.
Quelle: Gray Swan Indirect Prompt Injection Benchmark, Werte veröffentlicht von Google, Vorstellung Gemini 4 Carbon (Oktober 2026); Übersicht bei BenchLM. Herstellerangaben, nicht unabhängig überprüft.
KI-Sicherheit lässt sich planen.
Erst wissen, was läuft, dann absichern, dann testen. Und in festen Abständen wieder von vorn, denn die Technik bleibt nicht stehen.
Den Schatten ausleuchten
Wir sprechen mit eurem Team, prüfen Konten, Geräte und Berechtigungen und listen auf, welche KI-Dienste wo genutzt werden – offiziell und inoffiziell.
Den Schatten ausleuchten
Wir sprechen mit eurem Team, prüfen Konten, Geräte und Berechtigungen und listen auf, welche KI-Dienste wo genutzt werden – offiziell und inoffiziell.
Verständlich statt Aktenordner
Eine Seite, die jeder versteht: freigegebene Tools, welche Daten wohin dürfen, wen man im Zweifel fragt. Dazu die passenden Einstellungen in Microsoft 365 und auf den Geräten.
Aufräumen, bevor die KI sucht
Zu weit gefasste Freigaben schließen, sensible Inhalte kennzeichnen, Agenten mit minimalen Befugnissen ausstatten, Protokollierung einschalten.
Regelmäßig nachprüfen
Neue Modelle, neue Funktionen, neue Tricks: Deshalb ist der Test kein einmaliger Termin. Wir wiederholen ihn in festen Abständen und nach jeder größeren Änderung.
Erst testen, dann vertrauen.
Passend dazu
KI-Sicherheit steht nicht für sich allein
Sie baut auf einer sauberen Infrastruktur auf und greift in alles, was KI im Betrieb tut:
Oliver, Frank und Andreas
Eure Ansprechpartner
Wie sicher ist eure KI?
Die Antwort gibt’s beim KI-Sicherheits-Check.
Wir schauen, welche KI bei euch schon im Einsatz ist, wo Rechte zu weit gefasst sind und was ihr zuerst angehen solltet.
KI-Sicherheits-Check anfragen